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Ashkara – In Abscence LP

10,00 

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Das farblich düstere und von der Motivwahl her bewusst simpel gehaltene Covermotiv legen bereits die Vermutung nahe, dass sich das aus der Schweiz stammende Fünfergespann von Ashkara auch auf ihrem zweiten Longplayer vornehmlich den Schattenseiten des menschlichen Daseins annehmen wird. Erhärtet wird diese Annahme durch die Titel der insgesamt sieben Songs, die auf „Nullpunkt“, „Strick“ oder „Schweigendes Land“ getauft worden sind. Sicherheit bringt letztendlich ein Blick ins Innere des beiliegenden Textheftes, das uns verrät, dass sich die deutsch- wie auch englischsprachigen Lyrics mit dem erdrückenden System kapitalistischer Verwertungslogik auseinandersetzen, welches sich in seinem technischen Fortschrittswahn immer schneller dreht und kein Mitleid für diejenigen kennt, die bei diesem Tempo nicht mithalten können und unter die Räder kommen. Musikalisch getragen werden diese Prophezeiungen des Verfalls und Untergangs von brachial-schnell durchgeprügelten Crust-Punk-Attacken, denen es aber keineswegs an eingängigen Melodien mangelt und deren sich bahnbrechende Wut durch die verzweifelnde Melancholie einiger langsamer Parts gebrochen wird, in denen sich die beruhigenden Klänge einer Violine entfalten, deren Einsatz Assoziationen mit Bands wie Cwill oder URO wachruft. Ich bin wirklich begeistert, wie viele, auf den ersten Blick gegensätzlich, dann aber doch eng miteinander verbundene Emotionen Ashkara in ihre Musik einflechten – wirklich mitreißend!

Proud to be Punk Fanzine Review

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